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Ich blogge, du bloggst, wir bloggen!

Chancen und Herausforderungen eines Blogs für die Suchmaschinen­optimierung (SEO) der eigenen Website

20.03.2017 1.724 Wörter Christian Seifert, Yves Neyraud

Seit Anfang des Jahres haben wir als Medienagentur, welche unter anderem auch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung (SEO) und Social-Media-Marketing im Port­folio hat, einen Blog auf unserer Seite. Dieser erste Post soll die Gründe be­leuch­ten, wieso wir uns zu diesem Schritt entschieden haben. Er behandelt die Vorteile – vor allem aus SEO-Sicht – aber auch die Her­aus­for­de­run­gen eines Blogs welche uns bisher davon ab­ge­hal­ten haben.


Viele Branchen sind heutzutage hart umkämpft. Produkte und Dienst­leis­tun­gen verschiedener Firmen unterscheiden sich teilweise – zumindest aus Kun­den­sicht – kaum noch voneinander. Wäh­rend vor einigen Jahren die Tatsache, eine eigene Webseite zu be­trei­ben, einen entscheidenden Wett­be­werbs­vor­teil mit sich brachte, reicht dies heute nicht mehr aus um sich von den Mitbewerbern abzuheben.


Auch eine zu Beginn gut gemachte Internetseite, sofern ihr Inhalt nicht regelmäßig aktualisiert und erweitert wurde, verliert für Kunden und Such­ma­schi­nen relativ schnell an Attraktivität. Die Zahlen der Besucher bestätigen es. Waren die Zugriffszahlen nach dem Launch des In­ter­net­auf­trit­tes recht ermutigend, so nehmen sie in den Fol­ge­mo­na­ten stets ab. Nach einer Weile wird die Homepage ohne Suc­hma­schi­nen­optimierung oder SEO (Search Engine Optimization) nur noch ein mit­tel­mäßi­ges Ranking (=Platzierung in den Such­er­geb­nis­sen) erreichen. Die Folgen: Es kommen nur noch vereinzelt Kun­den­an­fra­gen bzw. Aufträge über den Ver­triebs­weg Internet herein.


Was tun um von Kunden und Suchmaschinen nicht vergessen zu werden?

Abbildung 1: Was tun, um von Kunden und Suchmaschinen nicht vergessen zu werden? ©behind you GmbH


Was können Sie tun, um das Ran­king ihres Webauftrittes zu ver­bes­sern und welche Ergebnisse lassen sich durch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung erreichen?

Gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Besucher durch aktuelle und zu­ver­läs­si­ge Inhalte. Bringen Sie zu­nächst alle In­for­ma­tio­nen, die auf Ihrer Internetseite vor­han­den sind, auf den neuesten Stand. Zögern Sie dabei nicht, veraltete Bei­träge zu entfernen. Es mag für Sie nach einer Selbst­ver­ständ­lich­keit klin­gen, dennoch ist es nicht selten, Web­auf­trit­te anzutreffen, wo z.B. Te­le­fon­num­mer, Öf­fnungs­zei­ten oder Lei­stungs­spek­trum nicht mehr aktuell sind. Nehmen Sie sich die Zeit, alle Fakten zu kontrollieren - es ist gut investierte Zeit!


Ihre Besucher wollen mehr über Sie und Ihre Firma er­fah­ren!

Suchen Sie nach allem was ihr Unternehmen ein­zig­ar­tig macht. Ist es Ihre Un­ter­neh­mens­phi­lo­so­phie oder wo­mö­glich ihr Betriebsklima? Sind es Ihre Mitarbeiter, Ihre Kunden, Ihre Pro­duk­tions­pro­zes­se, Pa­ten­te, Re­zep­tu­ren, Ihre lang­jäh­ri­ge Pra­xis­er­fahrung oder viel­leicht aktuelle Aufträge? Es gibt si­cher­lich sehr viel, worüber Sie kom­mu­ni­zie­ren können.


Ein Blog ist die ideale Ergänzung Ihrer Firmenwebseite

Nein, Blogs sind nicht uninteressante und endlos lange Texte, in denen tief im Inneren Informationen gut versteckt sind. Im Gegenteil - Blogs können der ideale Ort sein an dem In­te­res­sen­ten und Kunden sich über Neuigkeiten, An­ge­bo­ten oder aktuelle Projekte in­for­mie­ren. Darüber hinaus: Das Schreiben eines Blogs hat eine sehr positive Auswirkung auf das Ranking Ihrer Internetseite:



Sie und Ihre Firma sind einzigartig. Lassen Sie es Google, Bing, Yahoo und die Welt wissen!

Abbildung 2: Sie und Ihre Firma sind einzigartig. Lassen Sie es Google, Bing, Yahoo und die Welt wissen! ©behind you GmbH


Blogs sind ausgezeichnete Marketing-Tools!

Haben Sie je mit dem Gedanken gespielt, einen Blog zu schreiben? Wenn Sie die Frage mit ja beantworten können, haben Sie sicherlich bereits die Vorteile für Ihr Unternehmen erkannt. Ist das Thema Blog für Sie Neuland, dann sollten Sie sich intensiv damit be­schäf­ti­gen.


Ein Blog bietet Ihnen viele Marketing-Chancen und Möglichkeiten der (Selbst-) Darstellung:



Es mag sein, dass in Ihrer Branche ein Blog unüblich ist. Aber gerade das gibt Ihnen die Chance, einer der Ersten zu sein und aufgrund Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Expertise positive Auf­merk­sam­keit zu erregen.


Blogs sind großartig für Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung – unter ge­wis­sen Vor­aus­setzun­gen.

Am wichtigsten ist die Erarbeitung von regelmäßigen und aktuellen Inhalten. Hierbei liegt die Gefahr, dass ein Blog seine Wirkung verfehlen oder sogar das Gegenteil – ein schlechteres Ranking – bewirken kann. Das ist immer dann der Fall, wenn zu wenig oder über veraltete und nicht aktuelle Themen geschrieben wird. Nichts vertreibt den Besucher einer Internetseite schneller, als wenn er sieht, dass der „aktuellste“ Beitrag 6 Monate oder älter ist.


Eine Webseite, die einen Blog betreibt und auch sonst in der Szene aktiv ist, wird von Suchmaschinen höher bewertet als eine „tote“ Firmenwebseite.


Nicht nur die Anzahl der Blogbeiträge und deren Aktualität ist entscheidend für gute Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, son­dern auch, wie diese von Such­ma­schi­nen ausgewertet - also gesehen - werden. Nehmen Sie an, Sie betreiben eine Website über Möbel und wollen den neuesten Bürostuhl bewerben. Dazu haben Sie einen Blogbeitrag verfasst, der die Vorzüge des neuen Modells ausgiebig beleuchtet.


Jedoch wird der Post von Google nicht in den Zusammenhang mit Bürostühlen gebracht. Dadurch wird dieser nicht bei entsprechenden Suchanfragen gelistet. Woran kann das liegen? Dafür kommt eine Vielzahl von Ursachen in Frage:



Einige Dinge gibt es bei einem Blog zu beachten!

Abbildung 3: Einige Dinge gibt es bei einem Blog zu beachten. Quelle: 5 Gründe, warum Bloggen gut für Ihre Suchmaschinen­optimierung ist.

Gerade der letzte Punkt ist schwer nach­voll­zieh­bar und wird gerne vergessen! Alle Suchmaschinen, welche das Netz indizieren, können nicht lesen. Daher ver­suchen sie, den Text und dessen Inhalt zu analysieren. Das geschieht unter anderem durch die Betrachtung von häufig auftretenden, sich wie­der­ho­len­den Wör­tern und Wortgruppen.


Wichtig für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung Ihrer Webs­eite: Damit ein entsprechendes Textthema erkannt wer­den kann, müssen die beabsichtigten Key­words möglichst häufig verwendet werden (Achtung! Nicht zu häufig, da die Suchmaschinen dann von Keyword-Spam/Keyword Stuffing ausgehen). Es bedarf also etwas Übung und Disziplin seine Texte ent­spre­chend zu gestalten und anzupassen. Ein gutes Key­word-Analyse-Tool finden Sie hier. Dieses erlaubt es, Websites zu betrachten und entsprechend die Keyworddichte, das Suchvolumen bei Google und den Wett­be­werb pro Suchbegriff aus­zu­wer­ten.



Keyworddichte Bewertung aus Sicht der Suchmaschine
>= 5% deutlich zu hoch, könnte als Spam gewertet werden.
3% - 5% recht hoch, aber noch im akzeptablen Bereich.
1% - 3% optimal!
0.5% - 1% Gering, kann durchaus etwas erhöht werden.
< 0.5% zu gering, sollte erhöht werden

Tabelle 1: Keyworddichte und deren Bewertung - Quelle: www.seitenreport.de.


All das - und noch mehr - ist entscheidend dafür, dass Such­ma­schi­nen Ihren Text den richtigen Themen zu­ord­nen und ent­spre­chend anzeigen können. Weitere wichtige Hinweise für Suc­ma­schi­nen­optimierung kön­nen Sie hier einsehen: 25 Gründe, warum Google dein Blog hasst.


Mit richtiger Analyse zu besserem SEO

Um herauszubekommen, ob der Blog auch das hält was er verspricht, ist eine umfassende SEO-Analyse wichtig. Diese beginnt mit der Untersuchung der Seitenstruktur, Meta-Daten und Links. Hinzu kommen eine Keyword-Analyse und die Auswertung des Rankings ein­zel­ner Beiträge zu relevanten Such­be­grif­fen. Letztendlich gilt es, die Ent­wick­lung der Be­such­er­zah­len im Auge zu behalten um even­tu­el­len (negativen) Entwicklungen Rech­nung zu tragen.


Hierfür bieten sich eine Vielzahl von Tools an. Google selbst stellt eine ganze Palette an hilfreichen Anwendungen bereit, die Sie bei der Suchmaschinen­optimierung unterstützen kön­nen. Einige sind:

Der Markt bietet natürlich weitere, umfassende Analysetools an. Wir möchten hier nur einige nennen:


Eine umfängliche Analyse sollte von Zeit zu Zeit durchgeführt werden.

Abbildung 4: Eine umfängliche Analyse sollte von Zeit zu Zeit durchgeführt werden. Quelle: www.google.com


Ein guter Blog ist eine Herausforderung – lohnt der Aufwand?

Wie wir gesehen haben, spricht aus SEO-Sicht einiges dafür, einen Blog sein Eigenen nennen zu können. Jedoch stellt er auch einige An­for­de­run­gen an seinen Verfasser. Es ist nicht einfach, re­gel­mäßig guten und aktuellen Content zu liefern. Das Schreiben eines informativen und „spannenden“ Textes liegt nicht jedem. Bevor der eigentliche Post verfasst werden kann, sollte das zu vermittelnde Thema analysiert werden. Passende Keywords müssen bestimmt, und relevante (gute) weiterführende Seiten ge­fun­den werden.


All das bedeutet eine Menge Arbeit und Aufwand. Jedoch ist ein aktueller und gut geführter Blog ein wahnsinniges Plus im Wer­ben um Zugriffszahlen, Auf­merk­sam­keit, Know-How, Kun­den­bin­dung und At­trak­ti­vi­tät der eigenen Website!


Was können Sie tun, wenn Sie der Mei­nung sind, dass Sie keinen an­spre­chen­den Con­tent kreieren können bzw. keine Zeit dafür haben?

In der Regel verläuft die Zu­sam­men­ar­beit mit einer Medienagentur fol­gen­der­maßen:

Wir hoffen, wir konnten Ihnen einen kurzen, all­ge­mei­nen Überblick über die Vor- und Nachteile eines Blogs, vor allem für die Themen Kunden­bindung, Kun­den­ge­win­nung, Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, ver­bes­ser­tes Ranking bei Such­er­geb­nis­sen, Marketing und Un­ter­neh­mens­prä­sen­ta­tion geben.


Sollten Sie Fragen haben oder wei­ter­führ­en­de Beratung benötigen, so zögern Sie nicht, sich mit uns un­ver­bind­lich in Verbindung zu setzen.


So erreichen Sie uns: E-Mail: info@behind-you.de, Tel.: +49(0) 351 30703311


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